Das gesetzliche Tanzverbot an Karfreitag stört vor allem jüngere Leute, die sich weder vom Staat noch von der Kirche vorschreiben lassen wollen, wann sie still sein sollen. Die EKHN hält dagegen mit einer Plakatkampagne, die den Karfreitag erklärt. An Litfaß-Säulen zeigen sie eine durchbohrte Hand und die Frage »Opfer?«.
Da die Quartalszeitschrift »echt« durch Kostensteigerungen bei Porto und Papier nicht mehr finanzierbar ist, beschließt die Synode ein neues Medienkommunikationskonzept. Kernstück ist die multimediale Aktion Impulspost. Sie erscheint erstmals im Dezember zum Thema Advent/Weihnachten: Dazu gehören ein Brief, den zweimal im Jahr alle Haushalte mit mindestens einem Mitglied erhalten, dazu Fassadenbanner und Plakate für Kirchen, Kommunikation über Social Media und Website sowie seelsorgliche Kontaktangebote. Das Angebot erntet viel Lob und Kritik, da es mit einer modernen und auch werblichen Ästhetik gemacht wird. Es erreicht auch Mitglieder, die ansonsten kaum Angebote der EKHN wahrnehmen.