Unter der Leitung von Karl Zeiss, der 1952 erster Olympia-Pfarrer der EKD war, kümmert sich die Matthäusgemeinde im Frankfurter Bahnhofsviertel um ausstiegswillige Prostituierte und Obdachlose.
Bundeskanzler Adenauer fordert die atomare Bewaffnung der Bundeswehr und stürzt die EKD damit in eine jahrelange und ergebnislose Debatte über die Zulässigkeit von Massenvernichtungswaffen im Angesicht des Kalten Krieges. Niemöller gehört zu den entschiedenen Kritikern. Zeitgleich verhandelt die EKD über einen Militärseelsorgevertrag. Trotz erheblicher Bedenken bezüglich der geistlichen Unabhängigkeit der Militärpfarrer von staatlicher Weisung schließt sich die EKHN dem Vertrag im Juni als letzte Gliedkirche der EKD an. Die DDR bricht daraufhin ihren Kontakt zur EKD ab.
Um die Jugend für die Kirche zu gewinnen und ihr Orientierung im Leben zu geben, richtet die EKHN in allen Dekanaten Stellen für Dekanatsjugendwarte ein.