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Zeitausstellung

Geplantes Heil und heilige Pläne. Zeit zwischen Gottes Maß und Menschenwerk

Zeit und Mensch. Eine intensive Beziehung, deren Faden sich über Jahrtausende fortspinnt. Die gemeinsame Geschichte hat in Bildern ihre Spuren hinterlassen. Anhand von zwölf Bildzeugnissen zeichnet der Kulturhistoriker Andreas Kuhn Etappen des langen Weges zwischen Steinzeit und Moderne nach, auf dem sich der heutige westliche Zeitbegriff allmählich herausbildet. Weit entfernt von einer reinen Abstraktion, hat das Verhältnis des Menschen zur Zeit sein Denken, Fühlen und Handeln nachhaltig geprägt.

Inhalt der Ausstellung

Steinzeit: Der Mensch im Dialog mit göttlichen Rhythmen des Lebens
Zeit als Lebensatem der göttlichen Weltordnung im alten Ägypten
Mit Plan und Tat zu zeitenthobener Größe: Der römische Zeitbegriff
Das Judentum: Geborgen in Gottes Zeit
Die befreiende Kraft der erfüllten Gotteszeit im Christentum
Die Verdinglichung der Zeit im Mittelalter
Die Geburt der Räderuhr aus dem Schoße der Gotteszeit
Die Entflechtung von Menschen- und Gotteszeit in der Frühen Neuzeit
Die moralisierte und säkularisierte Zeit der Epoche der Aufklärung
Die zerbrochene Einheit der Zeit
Die verplante Zeit, Baumeisterin der Moderne
Die beherrschte Zeit als Herrscherin über das Leben

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Ausleihinformationen

Die Ausstellung des Zentralarchivs der EKHN entstand 2008 in Zusammenarbeit mit dem Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz. Sie besteht aus 12 gerahmten Bildtafeln im Format 84 x 84 cm sowie einem Aufmachertext und einem Hinweisschild (Kundenstopper) und kann für 130,00 Euro für eine Frist von bis zu 4 Wochen entliehen werden. Mit dieser Gebühr ist die Ausstellung gegen mögliche Schäden versichert.

Ein 32 Seiten umfassendes Begleitheft mit dem Titel "Bildgewordene Zeit" ist im Deutschen Kunstverlag erschienen und im Buchhandel für 9,80 Euro erhältlich.

Anfragen richten Sie bitte an das Zentralarchiv.

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